Vergangenheit und Hochwasser in Bosnien

Am

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Anette Klasing

Geplant war ein Seminar in Nordbosnien mit dem schwelle-Partner Center for Peacebuilding zum Thema „Im Schatten der Vergangenheit“. Als wir am 20. Mai über Zagreb mit dem Bus nach Bosnien fuhren, waren wir ein wenig über die Hochwasserkatastrophe informiert, unsere Partner in Sanski Most hatten auf die dramatische Lage hingewiesen, uns aber dennoch ermutigt, zu kommen. Insofern waren wir zwar vorbereitet, aber dennoch etwas unsicher, was uns ‚drüben’ erwarten würde.

Engagierte Europäer

Am

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Petra Titze

Von Europaverdrossenheit war nichts zu spüren, als wir, drei Mitglieder der schwelle, das langjährige schwelle-Projekt IRSH – Young Intellectuals Hope – für vier Tage in Shkodër, Nordalbanien, besuchten. Wir stießen vielmehr auf Unverständnis, wenn wir erzählten, wie wenig die anstehende Europawahl die Menschen in Deutschland berührt.

Gewaltfreier Widerstand in Bosnien-Herzegowina

Am

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Ana Raffai

Letzten Freitag, genau um 17.30 begannen neue Proteste in Sarajevo. Zugleich wurde das fünfte Plenum in Sarajevo für 21.03. angekündigt. In Tuzla, der Ausgangsstadt der bosnischen Proteste, versammeln sich die Menschen noch öfter in Vollversammlungen, Plenen genannt. Die Plenen sind neben den täglichen Protesten in mehreren Städten in Bosnien und Herzegowina, also auch in Banja Luka und Mostar, die sichtbarste Art und Weise, wie die BürgerInnen ihren Widerstand zeigen. Noch immer, zwei Wochen seit dem Beginn der Proteste, ist eine friedliche humorvolle Atmosphäre zwischen den Menschen spürbar, was durch viele Einzelheiten die wir aus öffentlichen Medien herauslesen, erkennbar ist. So hat sich ein junger Mann in die Reihe von Polizisten gestellt. Die Polizisten sind mit Schutzschildern ausgerüstet, er hält zwischen ihnen ein handgezeichnetes Herz auf einem Blatt in der Hand. Oder eine junge Frau, die gefragt wurde, warum sie weine antwortete dass sie weine, da sie gesehen habe, wie auch ein Polizist geweint habe.

Junge Menschen bewegen die Welt: ein Jugendprojekt in Deutschland und Kamerun

Am

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Jürgen Seippel

Ein Partnerprojekt der Stiftung die schwelle feiert den Abschluss des 6. Jahresturnus und blickt voraus auf das neue Programm. Ein Jahr lang arbeiteten Jugendliche aus Bremen und Bafoussam zum Thema "Wertschätzung" in ihren Kulturen und im Vergleich untereinander. In Workshops, social media, Rundfunk- und Fernsehsendungen setzten sie sich mit Gender, Interkulturalität, historischer und aktueller Situation in ihren beiden Ländern auseinander. Im Oktober fuhr eine Bremer Gruppe 2 Wochen nach Kamerun, im Dezember Kameruner entsprechend nach Deutschland.