Junge Menschen bewegen die Welt: ein Jugendprojekt in Deutschland und Kamerun

Am

von

Jürgen Seippel

Ein Partnerprojekt der Stiftung die schwelle feiert den Abschluss des 6. Jahresturnus und blickt voraus auf das neue Programm. Ein Jahr lang arbeiteten Jugendliche aus Bremen und Bafoussam zum Thema "Wertschätzung" in ihren Kulturen und im Vergleich untereinander. In Workshops, social media, Rundfunk- und Fernsehsendungen setzten sie sich mit Gender, Interkulturalität, historischer und aktueller Situation in ihren beiden Ländern auseinander. Im Oktober fuhr eine Bremer Gruppe 2 Wochen nach Kamerun, im Dezember Kameruner entsprechend nach Deutschland.

Ein Interkulturelles partizipatives Jugendprojekt in Deutschland (Bremen) und Kamerun (Bafoussam), in Zusammenarbeit mit Youth on the World.

Dieses Jahr wird besonders der Fortbildung der ehrenamtlichen MitarbeiterInnen (Alumnis) und einem Fachkräfteaustausch gewidmet sein. "Partizipative Gruppenleitung" wird dabei  im Zentrum stehen. Das Ziel bleibt jedoch dasselbe: der Abbau von Vorurteilen und Stereotypen, gegenseitige Annäherung und Bereicherung, Anreicherung bestehender Strukturen durch Dialog und Kreativität, internationale Partizipation und Kooperation von Jugendlichen.

Kurz: Eine Globalisierung der Verständigung.

"So einer Gemeinschaft wie dieser bin ich erst selten begegnet, das macht mich sehr froh. Also wächst die Gemeinschaft, Geborgenheit, Beteiligung, das Vertrauen, die Hilfsbereitschaft, die Fähigkeit mit dem Herzen zu sehen, Liebe, Solidarität und all das - zumindest untereinander, von Treffen zu Treffen mehr."(Elisabetha, TN)

"Wenn man hört was die Leute über andere Länder denken unabhängig davon, ob es Kamerun ist, sind es nur Vorurteile und das beschäftigt mich. Ich denke, den Menschen bewusst zu machen, dass es Unterschiede gibt, die aber nicht relevant sind, ist schwierig. Z.B. es gibt Unterschiede zwischen mir und Armand aber das ist doch zuerst total irrelevant, weil wir ja trotzdem miteinander klarkommen. Klar man soll sich auch über Kulturen, Traditionen etc. austauschen und lernen, aber Fakt ist das wir beide Menschen sind und auf demselben Level stehen." (Gülcan, Alumna, zum ersten Mal in Kamerun)

"During the different workshops we had, I learned that appreciation is knowing and accepting the real value of somebody or something. (...) Appreciation is something which must come directly from the heart and not something said in vain. From our visit of the University of Bremen, we should appreciate nature and fight for its sustainability. The discussion with the politicians brought me to the conclusion that what generally hinders appreciation is the need for competition and the desire to be the best. On the other hand, I came to learn that what ever we are in reality we are not that much different from the handicapped or the disabled. This goes with the notion that we are equal and every human being is unique." Dorice, TN 2013)

Mehr Infos hier bei der schwelle: dieschwelle.de/projektpartner

und bei Youth on the World: www.vepik.de